Regen-Oktober

Weißt du, wir sind übersteinerte jahre. Und ungewohnt hallen
    stimmen um die hinauf-schweigenden wandmalerein.
Damals: Motor, auf durch die mauern, dem regen zu folgen,
    unseren burghof hindurch! Wände sind wieder fahlgrün.
Sonst aber schweigen uns alten die langen, sinnlosen wege,
    steigen verblasst. Es tritt lauter die sonne vor uns.
Kein klang folgt. Wir hängen allein. Ein fangen durchbricht uns.
    Breitet und heult, scheint rau. Ohrenbetäubend, ein satz:
Damals waren wir nass. Der felsen gurgelt. Ruinen.
    Schmatzt eine regenfront gänge durch ragenden dunst?
Unser grauen verhallt auf neugetretenen pfaden:
    Weißt du, dieselben sind’s, blass und erinnerungsschwer.