Hurra zum Herbst

Gerard Manley Hopkins
Jetzt endet der sommer, die garben, grausam in schönheit, gehäuft
stehen umher; – welch wind-wege droben! – welch herrlich gebaren
von samt-sack-wolken! – ergoss je wilder in wellen-scharen
mehlstaub sich über die himmel, dass er schmilzt und zerläuft?
Ich gehe, hebe die augen, hebe mein herz hinan
entlang der himmel-herrlichkeit, les den Erlöser zusammen; –
du herz, ihr augen, welch anblick, welch antlitz gab euch die flammen
echterer erwiderung von der liebe verzückendem bann?
Und die blauhängenden hügel, seine schultern, tragen die welt,
hoheitsvoll, wie ein hengst heroisch, wie veilchen, die süßen! –
all diese dinge, all dies war hier, und es hat nur gefehlt
ein betrachter; – begegnen die beiden sich einst, dann entsprießen
dem herzen flügel kühn, mutig, mutgeschwellt,
und schleudern ihm, o schleudern ihm fort fast den boden unter den füßen.